|
King’s Singers LEIDER AUSVERKAUFT |
|
King’s Singers
|
|
Sonntag, 14.03.2010, 18:00 Uhr
|
|
|
Seit der Gründung der King's Singers sind über 40 Jahre vergangen. Ihr Erfolg auch in zweiter und dritter Generation ist ungebrochen, sie sind inzwischen eine Institution, denn eine solche ist laut Wörterbuch eine "feste Einrichtung der Gesellschaft". War die Gründung des Ensembles durch befreundete Chor-Stipendiaten des King's College in Cambridge eher Zufall, so wusste die Gruppe die über die Jahre nicht zu vermeidenden Besetzungswechsel stets produktiv zu nutzen. "Schubladendenken" ist ihnen fremd: Die King's Singers singen alles, was man zu sechst singen kann. Ob E- oder U-Musik, ob geistlich oder weltlich, ob alt oder neu, sie machen alles und können alles, und diese Vielseitigkeit ist einzigartig. Allerdings hat zeitgenössische Musik einen ganz besonderen Stellenwert für die Sänger: Zahlreiche Uraufführungen wurden ihnen anvertraut, und sie selbst vergeben regelmäßig Kompositionsaufträge. Komponisten wie Berio, Ligeti, Maxwell Davies, McCabe, Penderecki, Rorem und Taverner haben für sie geschrieben, und inzwischen ist das zeitgenössische Repertoire auf über 150 Werke angewachsen. Schon immer hatte die Gruppe auch Spaß an der Zusammenarbeit mit anderen Musikern wie Emanuel Ax, Evelyn Glennie, Kiri te Kanawa und George Shearing oder mit Ensembles wie Sarband, dem Mormon Tabernacle Choir, dem Cincinnati Pops Orchestra oder Christina Pluhars L’Arpeggiata. Vieles davon wurde aufgezeichnet und auf LP/CD veröffentlicht – ihre Diskographie zählt weit über 100 Titel. Nach 40 Jahren gibt es für die sechs kaum noch einen weißen Fleck auf der Weltkarte. Sie gastieren in den großen Musikzentren der Welt wie der Philharmonie in Berlin oder der Suntory Hall in Tokyo, aber sie singen auch in einer Schule in Annville in Pennsylvania oder einem Theater auf den Azoren oder – und das zum wiederholten Male (!) – in der Kempener Paterskirche ...
|
|